BürgerEnergiegenossenschaft
Region Wangen im Allgäu eG

Info-Fahrt der BürgerEnergiegenossenschaft (BEG) zu den Vorarlberger Illwerken VKW

  • Modernstes Pumpspeicherkraftwerk im Alpenraum als Ziel

Persönlichen Kontakten war es zu verdanken, dass eine große Zahl interessierter BEG-Mitglieder unter Führung des AR-Vorsitzenden OB Lang, die seltene Möglichkeit bekamen, an einem Samstag, das Pumpspeicherwerk Kops II der Vorarlberger Illwerke im Montafon zu besichtigen.

Um 10.45 Uhr ging es mit einem Bus der Firma Heine los und bereits nach kurzweiligen 2 Stunden war das Ziel Partenen erreicht. Im Info-Raum des Kraftwerks Kops I der Illwerke erläuterten die beiden Führer, die Herren Tschanherz und Juffinger, die Entstehung des Unternehmens Illwerke VKW. Per Video wurde dann der Neubau des Wasserkraftwerkes Kops II (2004 – 2008) mit eindrucksvollen Bildern veranschaulicht. So erhielten die BEG-Besucher einen umfassenden Einblick, was Sie bei der anschließenden Besichtigung der Kraftwerksanlage erwarten wird.

Einige Eckdaten zur Anlage: Kops II wird, wie das ältere Kraftwerk Kops I, aus dem Kopssee in 1800 m Seehöhe im Silvrettagebiet gespeist. Die Fallhöhe des Wassers beträgt 818 Meter, die Kraftwerks-leistung liegt bei unglaublichen 525 Millionen Kilowattstunden (MW). Eingebaut sind 3 sog. Peltonturbinen durch die etwa 76 m³ Wasser pro Sekunde fließen können. Kops II ist so konzipiert, dass im Normalbetrieb das Wasser des Sees über eine knapp 7 km lange Druckleitung durch die Turbinen fließt und der erzeugte Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird. In bedarfsarmen Zeiten und/oder bei Stromüberschuss im Netz, wird das Wasser über das gleiche Rohrnetz wieder nach oben in den Stausee gepumpt. Mit dieser Technik, so die Illwerke, tragen sie zur sehr flexiblen Bereitstellung von Spitzen-und Regelenergie im europäischen Strommarkt bei. Die Gesamtleistung aller Kraftwerke der Illwerke liegt bei gut 1.800 MW. Zum Vergleich: ein „normales“ Atomkraftwerk leistet etwa 1.400 MW.

Nach einer kurzen Vesperpause ging es zur Besichtigung des Kopswerks II. Unglaublich aber wahr: Außer einem etwas größeren Werkstor ist vom gesamten Kraftwerk von außen nichts zu sehen. Die gesamte Anlage wurde komplett in den Berg hinein gebaut. Nach etwa 300 Metern „Spaziergang“ durch den Zugangsstollen erreicht man das Herz der Anlage. Mitten im Berg wurde eine gewaltige Kaverne aus dem Fels gesprengt mit einer Raumhöhe von etwa 70 m, gut 30 Meter Breite und knapp  100 m Länge. In dieser „Kathedrale“ sind die 3 Turbinen, Generatoren, Pumpen, meterdicke Rohrleitungen und Armaturen verbaut. Die gesamte Steuer-und Regeltechnik versteckt sich entlang den Wänden hinter monumentalen Schaltschränken. Die gewaltige Energie dieser Anlage ist durch die Geräuschkulisse und Vibrationen der laufenden Aggregate deutlich hör-und spürbar.

Die Ausmaße des Kraftwerks mitten im Felsen sind schlichtweg gigantisch. Die Halle dient daher auch dem Reparaturbetrieb der Anlagen, so dass z.B. das Laufrad einer Perlonturbine, riesige Rohr-Armaturen oder Maschinenteile aus längst vergangenen Tagen im Krafthaus gelagert sind. Seit der Inbetriebnahme 2008 ist das Kraftwerk Kops II die größte Einzelanlage der Illwerke und zudem die modernste Pumpspeicheranlage im Alpenraum.

Beim Rückweg durch den Stollen wieder ans Tageslicht gingen den Besuchern die Eindrücke dieser gewaltigen Technik nochmals durch den Kopf. Da viele Informationen auch mit Anekdoten aus dem Berufsleben der Illwerke-Führer gewürzt waren, gab es für die BEG-Mitglieder manches zum Schmunzeln. Nach sicherer Rückfahrt und Ankunft in Wangen, war eine außergewöhnliche Info-Fahrt zu Ende.

Liebe Gäste und Besucher unserer Website,

ab sofort kann die Überwachung unserer PV-Anlagen mit Solarlog zentral auf der Seite von Foerster-Solarenergie Wangen –Neuravensburg angesehen werden.

Wer Lust hat, kann sich unter dem nachstehenden Link über die aktuelle Situation zu Erzeugung, CO²-Verbrauch, Tagesleistungen usw. informieren.

http://solarenergie-foerster.solarlog-web.de/begwangen.html 

 

Windkraftanlage "Länge"

Nähere Informationen zu unserer Beteiligung am Windkraftprojekt "Länge" finden Sie unter dem hier eingefügten Link:


www.windpark-laenge.de

Generalversammlung im Jahr 2017

Die diesjährige Generalversammlung fand wieder im Dorfgemeinschaftshaus in Deuchelried statt.
Termin war Dienstag, der 20. Juni 2017, Beginn war um 18.30 Uhr.
Vielen Dank der großen Anzahl interessierter Teilnehmer. Der Termin der Versammlung mit der Tagesordnung wurde am 07.06.2017 in der Schwäbischen Zeitung öffentlich bekannt gemacht. 
In der diesjährigen Generalversammlung stand auch wieder die Wahl des Aufsichtsrates an.  Erfreulicher weise hat sich eine große Anzahl "alter" Aufsichtsräte bereit erklärt, dieses Ehrenamt für weitere drei Jahre auszuüben. Hier ein Bild des neu gewählten Aufsichtsrates.
 







 

Der neue Aufsichtsrat bestehend aus den Mitgliedern (von links nach rechts:)

Wolfgang Friedrich (Vorstandsmitglied), Christoph Müller (Vorstandsmitglied)

Dr. Johannes Aschauer (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

Hans-Dieter Dörr (Schriftführer), Michael Lang (Aufsichtsratsvorsitzender)

Hans Roman, Anton Glatthaar, Paul Schwarz, Walter Gebhard

Lothar Krug, Prof. Dr. Klaus Müller, Carmen Cremer

Günther Engler, Rolf Haag

Nicht mit auf dem Bild sind Fr. Christine Bucher und Hr. Thomas Landsbek

Wolfgang Friedrich wird neuer BEG-Vorstand

Siegfried Bühner hat seinen Posten als Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft  (BEG) aufgegeben. OB Michael Lang hat dessen Nachfolger Wolfgang Friedrich und den bisherigen Vorstand Christoph Müller zu ihrer Wahl beglückwünscht.

Der Aufsichtsrat der BEG hat die beiden Vorstände neu bestellt. Mit Wolfgang Friedrich löst der ehemalige Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Wangen Siegfried Bühner als Technikvorstand ab. Christoph Müller wurde als Finanzvorstand für weitere drei Jahre bestellt.

Siegfried Bühner war seit der Gründung der BEG im Dezember 2008 Vorstand und widmete sich der Genossenschaft und ihrer technischen Anlagen mit hohem Engagement. In den knapp sechs Jahren setzte Bühner sämtliche zehn Photovoltaikanlagen als Vorstand um. Er zieht sich auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen aus der Vorstandschaft zurück.

Oberbürgermeister Michael Lang würdigte als Vorsitzender des Aufsichtsrates die jahrelange ehrenamtliche Arbeit Bühners und dankte ihm für sein sehr großes Engagement beim Aufbau der BEG. Gleichzeitig zeigte sich Lang erfreut darüber, dass mit Wolfgang Friedrich ein idealer Nachfolger gefunden werden konnte, der das zweiköpfige Vorstandsteam ergänzt. Der Ingenieur leitete 26 Jahre lang das Tiefbauamt bei der Stadt. Friedrich und Müller sind auf drei Jahre bis 2017 in ihre Ämter abbestellt.

Software CMS - a big picture